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Verkehrspläne der Landesregierung bleiben visionslos

Mit der Bahn pünktlich, stressfrei und ohne Gedrängel zur Arbeit oder in den Urlaub zu fahren, bleibt wohl auch weiterhin ein Traum für alle Brandenburger. Der gerade veröffentlichte Nahverkehrsplan der Landesregierung bleibt hinter den Erwartungen zurück. „Die geplanten, kurzfristigen Angebotsnachsteuerungen der Ministerin Schneider werden kaum ausreichen, um die bestehenden Probleme zu beheben. Sitzplätze bleiben in der Hauptverkehrszeit auf vielen Strecken Glückssache und auch der Überlastung der Ausflugslinien Richtung Ostsee hat der Plan wenig entgegenzusetzen“, so Matti Karstedt, Vorsitzender der Jungen Liberalen in Brandenburg.

Die meisten aufgeführten Maßnahmen entsprechen im Wesentlichen dem heutigen Planungsstand. „Vorausschauende Initiativen? Fehlanzeige! Selbst das Projekt i2030 ist kein großer Wurf und das integrierte Bahnsteigkonzept lässt auf vielen Strecken nur wenig Raum für Angebotsausweitungen durch längere Züge“, erklärt der Chef der FDP-Jugend.

Wichtige Impulse für einen attraktiven und nachhaltigen ÖPNV fehlen ebenso, wie konkrete Aussagen zum emissionsfreien Verkehr, durch mehr Elektrifizierung und alternativ angetriebene Fahrzeuge. „Für junge Leute wichtige Nachtzugverbindungen sowie Entwicklungsmöglichkeiten für eher schwach ausgelastete Linien wird es auch in Zukunft nicht geben“, stellt Karstedt abschließend fest.


30. August 2018

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