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& Beschlüsse

Atomkraft? Aber sicher!

Beschlossen am 31. Oktober 2020 auf dem 58. Landeskongress

 

Um eine nachhaltige und vor allem zuverlässige Energieversorgung, unabhängig von Witterungsbedingungen, zur Verfügung stellen zu können und außerdem niedrige Stromkosten garantieren zu können, setzen sich die Jungen Liberale Brandenburg für folgende Punkte ein:

Wir wollen neue Forschungsräume für innovative und sichere Kernreaktoren an Universitäten schaffen. Wenn der CO2-Ausstoß der globalen Gesellschaft langfristig und auch umfangreich reduziert werden soll, bedarf es neuer Technologien welche eine stabile Energieversorgung sicherstellen. Hierzu sehen wir die landeseigenen, aber auch private Bildungs- und Forschungseinrichtungen als ideale Brutstätten für Innovationen.
Wir wollen prüfen lassen, ob neue Technologien wie beispielsweise Flüssigsalzreaktoren, schnelle Brüter und explizit auch Thoriumreaktoren wirtschaftlich in Deutschland eingesetzt werden können. Die Eigenschaft der passiven Moderation (Kontrolle der Strahlungskraft) von Flüssigsalzreaktoren schließt ein Überhitzen von Grund auf aus. Atomkraft kann auch sicher erzeugt werden.
Bei Planung der Kraftwerke sind sofort auch die Wiederverwendung bzw. die Transmutation mitzuplanen, auch wenn die Strahlungszeit von bspw. Thorium teilweise nur 300, statt wie bei Uran hunderttausende Jahre beträgt. Ein reines Ablagern für bis zu 1.000.000 Jahre ist nicht zielführend. Es ist eine Transmutation in Spaltprodukte vorzunehmen, um die Strahlungszeiten auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und darüber hinaus einen Großteil des schwer strahlenden Atommülls in Energie (Strom) umzuwandeln. Ebenfalls sind viele Abfallprodukte, welche auch in der Nuklearmedizin anwendbar sind, dort zu verwenden.