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& Beschlüsse

Inklusion und Integration

Beschlossen am 21.10.2017 auf dem 52. Landeskongress in Frankfurt (Oder)

Die JuLis Brandenburg fordern ein Moratorium des Projekts Inklusion an den Brandenburger Schulen.

Die Inklusion ist ein zentrales Ziel der Gleichberechtigung und Entfaltung von Chancen, welche jedoch in der jetzigen Form und Umsetzung nicht vorhanden ist und in naher Zukunft auch nicht sein wird. Grundvoraussetzungen für erfolgreiche inklusive Bildung sind sachliche und personelle Voraussetzung in allen Bildungseinrichtungen, welche kaum vorhanden sind.

Daher fordern wir sachliche, personelle und bauliche Nachbesserungen zum Gelingen der Inklusion. Erst nach Erfüllung jener Maßnahmen, wie bspw. sehr gut ausgebildetes Fachpersonal, speziell auf Schülerinnen und Schüler ausgerichtetes Lehr- und Lernmaterial oder barrierefreie Bildungseinrichtungen, kann die Inklusion in ganz Brandenburg fortgesetzt werden. Bis dahin bedarf es der Aussetzung jeglicher Maßnahmen zur Schließung von Förderschulen sowie die unbefristete Weiterführung derer. Zudem wollen wir die Wahlfreiheiten der freien Schulwahl ermöglichen. Der Elternwunsch geht vor Schulentwicklungsplanung und die freie Entscheidung ohne Benachteiligung des Kindes ist unser Anliegen, damit Eltern bei der Wahl der Schule frei sind und nach den besten Rahmenbedingungen für ihr Kind die Schule wählen können.


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