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Aufhebung der Impfpriorisierung bei AstraZeneca

Angesichts kontinuierlicher Probleme bei der Impfstofflogistik der Impfkampagne Brandenburg erklärt die brandenburgische Spitzenkandidatin der Jungen Liberalen zur Bundestagswahl und stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen, Laura Schieritz:

Sachsen, Sachsen-Anhalt, MV und Berlin machen es vor – bevor Impfstoff verkommt, sollte er Impfwilligen zur Verfügung gestellt werden. In Brandenburg mussten diese Woche tausende Impftermine abgesagt werden, weil es bei BionTech und Moderna zu Lieferschwierigkeiten kam aufgrund eines Planungsfehlers beim Impflogistik-Stab des Landes. Gleichzeitig werden die Arztpraxen hunderte AstraZeneca-Dosen nicht los. Deshalb: Zuerst müssen die Risikogruppen geimpft werden. Wenn dann aber noch Impfstoff übrig ist, sollten auch jüngere Personen schon jetzt AstraZeneca erhalten können, bevor er ungenutzt liegenbleibt. Jede Impfung ist ein Schritt in Richtung Normalität!
Auch in andere Bereichen sind uns andere Länder voraus. NRW und Niedersachsen erlauben das Verimpfen einer 7. Dosis Biontech unter strengen Auflagen. Das ist auch eine Option für Brandenburg.

Zudem muss kontinuierliche Verlagerung der Impfung von den Zentren in die Arztpraxis stattfinden. Denn die Ärzte kennen ihre Patienten und deren Vor- und Begleiterkrankungen am besten. Das Modellprojekt „eImpfausweis“ muss außerdem im selben Rekordtempo umgesetzt werden, wie die Industrie Covid-19-Impfstoffe entwickelt hat.

Laura Schieritz