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Der Jugend eine Stimme geben

Anlässlich des Internationalen Tages der Jugend versammelten sich die Jungen Liberalen Brandenburg vor dem Potsdamer Landtag, um auf die Bedürfnisse und Interessen von jungen Menschen aufmerksam zu machen.

Ihr Landesvorsitzender Fabian Jahoda bemängelt:

Trotz der Aufnahme des Paragrafen 18a in die Brandenburger Kommunalverfassung im Juni 2018 muss man festhalten, dass das Land Brandenburg nicht ausreichend feste Strukturen der Jugendbeteiligung etabliert hat. Mit etwa 40 Kinder- und Jugendgremien auf 416 politisch eigenständige Städte und Gemeinden herrscht Nachholbedarf.

Es braucht nicht nur eine rechtliche Definition des Begriffs „Jugendbeteiligung“. Sondern auch faktisch eine Jugendvertretung, der möglichst viel Spielraum für Eigeninitiative und Selbstständigkeit gelassen und angemessene finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden.

Wichtig ist uns weiterhin, dass in einer Gemeinde wohnhafte Jugendliche die Einrichtung einer Jugendvertretung beantragen können, worüber der Gemeinderat innerhalb von vier Monaten nach Eingang des Antrags eine Entscheidung treffen muss. Die Stimme junger Generationen ist gerade in der Stadt- und Kommunalpolitik von großer Bedeutung. Zeit, dass sie auch gehört wird!

Die Jugend ist die Zukunft des Landes! Mitsprache darf nicht erst mit 16 Jahren bei Wahlen beginnen.

Mit ihrer Aktion setzen die JuLis Brandenburg ein deutliches Signal an die Brandenburger Landesregierung, “mehr jugendpolitisches Engagement zu zeigen”.